universal design cologne: schön&praktisch

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universal design: schön&praktisch"

    Universal Design

    Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gewinnt die Idee einer barrierefreien Umwelt, einer inituitiv bedienbaren Technik und intelligenter Designlösungen an Bedeutung. Universal Design antwortet auf die Herausforderungen der Zukunft, in dem es das Leben für alle einfacher, sicherer und komfortabler macht. Daher wird Universal Design als die Gestaltungsherausforderung der nächsten Jahrzehnte gesehen.

     

    "Universal Design bezeichnet die Gestaltung von Produkten und Umgebungen, die von allen Menschen im größtmöglichen Umfang genutzt werden können, ohne dass eine Anpassung oder ein spezielles Design erforderlich ist." Mit dieser Definition wurde Roland L. Mace in den 1980er Jahrem zum Begründer des Universal Design.

     

    Die "Sieben Prinzipien des Universal Design" nach Ronald L. Mace:

    1. Breite Nutzbarkeit: Design ist für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten nutzbar und marktfähig.
    2. Flexibilität in der Benutzung: Design unterstützt unterschiedliche Anwendungsformen.
    3. Einfache und intuitive Benutzung: Design ist leicht verständlich, unabhängig von Erfahrung, Wissen oder Sprachfähigkeit.
    4. Sensorisch wahrnehmbare Informationen: Design macht Informationen für alle mit dem zwei Sinne-Prinzip verfügbar.
    5. Minimaler physischer Aufwand bei der Bedienung und Nutzbarkeit von Produkten und Umgebungen.
    6. Fehlertoleranz: Design minimiert Risiken bei zufälligen oder unbeabsichtigten Handlungen.
    7. Größe und Platz für Zugang und Nutzung: Design ermöglicht Zugänglichkeit und Erreichbarkeit ohne fremde Hilfe, unabhängig von Körpergröße, -haltung oder Mobilität des Nutzers.

     

    Diese Definition von Roland L. Mace aus den 1980er Jahren gilt noch immer als grundlegend, da sie konsequent vom Menschen und seinen Bedürfnissen ausgeht. Neu ist dagegen, dass UD heute weniger als Norm gesehen wird, wie sie noch Mace mit seinen sieben Kriterien vorgeben wollte. Universal Design wird heute eher als Prozess und vor allem Haltung verstanden, mit der "ethische Fragen ästhetisch beantwortet (werden)" (Burhard Jacob, 2009). Ökologie und Nachhaltigkeit sind daher ebenso relevant wie die Berücksichtigung der unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen von Menschen - unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.

     

    Das Prinzip des UD wird dabei nicht nur auf Produkte und Verpackungen angewandt, sondern auch erfolgreich auf folgende Bereiche übertragen:

    • Produkte & Verpackung
    • Technik & Mobilität
    • Architektur &Public Design
    • Gesundheits, Reha & barrierefreier Tourismuswirtschaft
    • Informations- & Kommunikationstechnologie
    • Kommunikation, Marketing & Service

     

    Begrifflichkeit

    Universal Design wird je nach Anwendungsbereich auch auch mit folgenden Begriffen in Verbindung gebracht:

    Design für Alle, universelles Design, Usability, Barrierefreiheit, Accessibility, Zugänglichkeit, Ergonomie, bedien-/nutzerfreundliche Produkte, Age-Design, Generationen-Design bis hin zu alternsgerechten Arbeitsplätzen und Familienfreudlichkeit im Betrieb.

     

    Netzwerk

    universal design cologne: schön & praktisch

    Für Köln bildet die IDZ-Wanderausstellung "Universal Design - Unsere Zukunft gestalten" den Auftakt zur Reihe ud-cologne: schön & praktisch, mit der BestAge Consulting einen interdisziplinären Dialog über Anwendungsmöglichkeiten und aktuelle Entwicklungen des UD-Ansatzes startet. Gemeinsam sollen Chancen und Herausforderungen des UD-Ansatzes für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Gesellschaft, Forschung und Lehre diskutiert werden.

     

    Wir laden Designer, Planer, Architekten, Hersteller, Verbraucher und Interessenten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft ein, sich am Dialog ud-cologne: schön & praktisch zu beteiligen. Bei Interesse senden Sie uns bitte eine E-Mail mit kurzen Angaben zu Ihrem Unternehmen/ Themenschwerpunkt:  info@ud-cologne.de

     

     

     

     

     

     

 

Ein Projekt von BestAge Consulting Köln